Über mich

Die Hummel fliegt laut den Gesetzen der Aerodynamik nicht.
Aber sie fliegt doch!

Christine Forsthuber

Christine Forsthuber

Integrative Bewegungstherapeutin
Myoreflex-Faszien-Therapeutin
Lebens- und Sozialberaterin
Integrative Tanzpädagogin

Sprachen: Deutsch, Englisch

Curriculum Vitae

Warum diese ganzheitliche Arbeit?

Wie es begann:

Der zeitgenössische Tanz hat mich in einer krisengebeutelten Zeit meines Lebens „gerettet“. Er hat mich zusammengefügt, die emotionalen Spannungen abgebaut und vor allem hat mir der flow  – ein Fachbegriff für einen Zustand, in dem man sich sehr wohlfühlt – eine gute Befindlichkeit beschert, die gerade in dieser Zeit ganz wichtig war.

Im Körper da sind unsere Basics!

Die Qualitäten dieser Art der Bewegung  – Ausdruckstanz, Authentic Movement, Contact Improvisation, Qigong – haben mir klar gemacht, dass es da einen ganz besonderen Bezug zum Körper gab. Ich begriff: Der Körper ist unsere Basis für alles, was wir tun, erleben, uns ins Leben holen. Ich begann zu forschen was dahinter steckte.

Wie damit arbeiten?

Die Entdeckung der Integrativen Bewegungstherapie (IBT) nach Hilarion Petzold machte mich richtiggehend glücklich. Da gab es eine Methode aus der Integrativen Therapie, die einen ganzheitlichen Ansatz hatte. Integrativ eben. So habe ich an der Donau-Universität Krems, Abteilung psychosoziale Medizin, IBT studiert und mir ein Handwerkszeug angeeignet.

Körper und Emotion zusammenführen:

Nach und nach wuchs ein neuer Beruf für mich. Die Lebens- und Sozialberatung ergänzte die Körperarbeit der IBT vorzüglich. Die Wahrnehmung im Körper zu benennen, mit dem Klienten die persönliche „Sprache“ dafür zu finden und im Beratungsgespräch neue Perspektiven zu entwickeln, das war eine wirkungsvolle Kombination.

Die Myoreflex, zu hohe Muskelspannung ade!

Meine Rückenbeschwerden aus einem anstrengenden Alltag als Alleinerzieherin waren schwer in den Griff zu bekommen. Der Vagusnerv war „festgefroren“, die Spannungszustände kaum abzubauen. Das weiß ich heute. Damals traf ich bei impulstanz Dr.Kurt Mosetter und mit ihm die Myoreflex-Faszien-Therapie. Da gab es eine wirkungsvolle Therapie über die Faszienbahnen, um mit den Spannungszuständen umzugehen.

Das medizinische Grundwissen:

Die Myoreflex hat mir den medizinischen Teil eröffnet, der mir noch fehlte. Ich plagte mich in der Ausbildung mit den Muskeln des Bewegungsapparates, mit Neuroanatomie, Biochemie, TCM und Traumatologie. Es hat sich gelohnt! Dieses Basiswissen hilft mir zu verstehen, was bei Schmerzen im Bewegungsapparat vor sich geht. Die Technik der Druckpunktstimulation entlang der Muskelmeridiane, gibt dem Klienten ein Bild von seinem Körper, gleicht die beeinträchtigte Körperspannung aus und hilft dem Schmerzgeschehen adäquat zu begegnen.

Vom Rhythmus des Lebens:

Ein wesentlicher Teil meiner Entwicklung war die Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper. Das Wissen um eine Weiblichkeit, die ein Recht auf etwas Eigenes hat, ein Recht auf den eigenen Körper, die in einer tiefen Weisheit um den Rhythmus des Lebens verankert ist, ist heute selbstverständlich geworden. Zu erkennen, dass Weiblichkeit viel mehr ist als schön zu sein, für andere zu sorgen und Männer nachzuahmen, eröffnet einen Weg den alten Codex abzulegen um auf Augenhöhe zu gehen.

Auf den Körper hören bedingt ein gutes Leben:

Jeder Mensch hat sein Gewordensein, wie es in der IBT so schön heißt, eine Lebensgeschichte, die im Körper „geschrieben“ ist. Diese Erinnerungen, sogenannte Somatic Markers nach dem Neurowissen-schafter Antonio Damasio, können in der Therapie genützt werden. Dieses Hinspüren auf die Signale und der wohlwollende Umgang mit dem Körper, helfen uns zu erkennen, wer wir sind und was wir brauchen.

So lade ich meine KlientInnen ein, sich mit dem Körper anzufreunden, mit dem Körper auf „DU“ zu sein und nicht per „SIE“, wie es eine Klientin einmal so fein ausdrückte.

Hier eine Körpergeschichte erzählt von der Psychoanalytikerin Clarissa Pinkola Estes („Die Wolfsfrau“), die uns das Wunderwerk Körper näherbringt und damit auch die Grundlage meine Arbeit beschreibt:

Das Wunderwerk Körper