Über mich

christine_forsthuber

Christine Forsthuber

Integrative Bewegungstherapeutin
Myoreflex-Schmerz-Therapeutin
Integrative Tanzpädagogin
Lebens- und Sozialberaterin

Seit beinahe 20 Jahren beschäftige ich mich mit Tanz, Körperarbeit, wie es gelingen kann am besten zu entspannen und wie es möglich ist die eigene Persönlichkeit über den Körper zu stärken. Mein Zugang dazu, wie ist er gewachsen ?

Mit knapp 40 Jahren habe ich den Ausdruckstanz, Authentic Movement und Contact-Improvisation entdeckt. Dies hat eine intensive, wunderbare Auseinandersetzung mit meinem Körper und mir selber möglich gemacht. Denn Tanzen ist heimkommen zu sich selber! Mein Körper, das bin ich ! So wie ich mit meinem Körper umgehe, gehe ich mit mir um. Das war das Ergebnis.

Die Frage, die mich immer wieder drängte, war: Wie wirken Körper und Seele zusammen? Was wirkt wie und warum im Körper? Die Integrative Bewegungstherapie an der Donau-Universität Krems hat mich gelehrt mich über den Körper zu erkennen und die Persönlichkeit über den Körper zu stärken. Ich habe gelernt, dass Eindruck Ausdruck braucht und dass deshalb der Tanz so gut für mich ist. Schlussendlich konnte man mit der Arbeit über den Körper die Seele unterstützen und die Seele zu nähren stärkte den Körper genauso. Körperbildung bedeutete Sicherheit im Körper, somit Sicherheit für mich. In meiner Praxis war es dieser Ansatz, mit dem ich Menschen unterstützen wollte.

Dann gab es wieder einen Missing Link: Was geschieht genau im Körper, in der Anatomie, wenn ich mich bewege ? So habe ich mich mit 55 Jahren in die Myoreflex-Ausbildung auf gemacht. Da gab es Antwort auf meine Fragen: Was geschieht im Muskel, wenn ich mich bewege, was geschieht im Körper wenn ich permanent überlastet bin, was geschieht bei Schmerz, wie sind Muskeln, Gefühle und Denken vernetzt, was macht den Unterschied von Tanz und Sport aus ? Dies zu verstehen erweiterte das intuitive Körperwissen, das ich im Tanz erworben hatte, um ein medizinisches Wissen, insbesondere im Hinblick auf die biomechanischen, biochemischen und neuromuskulären Zusammenhänge.

In der Praxis bedeutete das: Bewegung ist der Schlüssel, nicht nur für die muskulären Grundlagen. Der Bewegungsapparat erreicht unsere Stimmung, unsere Verdauung, den Kreislauf und unsere Entspannungsfähigkeit. Das bedeutete, dass ich mit meiner Arbeit viel mehr erreichen konnte, als das bloße Vergnügen am Tanz.  Ich wusste nun darüber Bescheid was dahinter steckte.

Die Myoreflex-Therapie verband sich mit der Integrativen Bewegungstherapie. Das Spüren des eigenen Körpers bei der Bewegung stellte den Kontakt zu sich selber her. Ich machte eine Bewegung, bei der ich mich spürte, ich war mit mir selber verbunden und merkte, wie diese Bewegung auf mich wirkte, spürte was sie bewirkte und was mir wirklich gut tat. Mit dieser Methode zu arbeiten hilft den Klientinnen zu erkennen, was in ihrem Körper vorgeht und was die Übungen bewirken. Ich nenne es Integrierte Bewegung, eine Bewegung im Einklang mit sich selber.

Heute wird viel von Selbstheilungskräften gesprochen. Schon beim Tanzen wurde mir immer wieder klar, dass der Körper in seiner Weisheit viel mehr wusste als ich oft mit meinem Wollen vorgab. Der Körper sendete Signale, setzte seine Grenzen und ich lernte langsam zu verstehen, diese Sprache für mich umzusetzen. Insbesondere das weibliche Prinzip, das der Körper mit dem Zyklus ausdrückte, half mir zu erkennen, dass es größere Zusammenhänge, Gezeiten gibt, die mit dem Wachsen und Werden und dem Vergehen und der Endlichkeit zu tun haben. Sich diesen Gezeiten anzuvertrauen braucht Zeit und Geduld. Aber dann entsteht etwas Gewachsenes, etwas auf das Frau oder Mann bauen kann. Das ist mein Grundsatz für die Bewegungsarbeit.

Mein Curriculum

  • Abschluss Integrative Bewegungstherapie, Donau Universität Krems, Abteilung Psychosoziale Medizin, Methoden zur Stressbewältigung, Spannungsregulation und Entwicklung von Ressourcen, die der Erhaltung und dem Wiederherstellen der Gesundheit dienen.
  • Abschluss Myoreflex-Schmerz-Therapie, ZiT, Konstanz, Medizinische Grundlagen: Anatomie des Bewegungsapparates,
    Neuroanatomie, Biomechanik, Biochemie, TCM, Traumatologie,  Arbeit am Bewegungsapparat bei Muskelschmerzen.
  • Abschluss Integrative Tanzpädagogik, AGB, Seminartätigkeit vor allem mit Frauen,  körperorientierte Selbsterfahrung.
  • Grundlagen des Zeitgenössischen Tanzes bei Mag.Monika Lakinger, Maud Paulissen, Jennifer Lacey, Martin Kratochwil.
  • Körperbildung: Qi Gong, Feldenkrais/Livia Calice, CNT Chi Nei Tsang, Eutonie, Touch for Health, Release Training/Contemporary Dance.
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg bei Deborah Bellamy, Wien
  • Schamanische Ausbildung bei Paul Uccusic, The Foundation for Shamanic Studies
  • Referentin in Ausbildungen z.B. für SozialarbeiterInnen, KindergärtnerInnen, ReligionslehrerInnen, Rainbows-BetreuerInnen.
  • Abschluss Lebens- und Sozialberatung bei der WKO Wien.
  • Bewegungstherapeutische Praxis seit 2005 in Maria Enzersdorf, seit 2007 in Wien
  • Mutter zweier erwachsener Kinder

Sprachen: Deutsch, Englisch